Fahrsportguppe Bern und Umgebung

 

Sie sind vorbei, die frühlingshaften Februar-Tage mit dem ZKV-Einsteiger Fahrkurs im NPZ. (23./24.Februar 2008)
21 Menschen schnupperten interessiert Fahrsportluft und wurden fachlich von Jacqueline Pellanda, Anrold Brand, Daniel Aeschbacher und Fritz Schmid begleitet. Zum Abschluss kämpften alle in einem 10-Tore Hindernisfahren um die beste Zeit und die wenigsten Fehler ... aber so manch ein Ball fiel runter und auch der eine oder andere Kegel wurde einfach umgefahren. Röbi und Simbo nahmen's gelassen und trabten ihre Runden. Um der Fahrerzukunft etwas Farbe zu geben zeigten Daniel Wüthrich und Peter Scheidegger noch wie es vielleicht mal aussehen könnte und absolvierten den Parcours im Eiltempo.

Ein paar bildliche Eindrücke vom Hindernisfahren gibt es "HIER"

Ihr möchtet gerne ein Erinnerungsfoto? Kein Problem; Ihr düft diese gerne bei mir per Mail bestellen.
- bitte Fotonummer/-n angeben - Format 13*18cm kostet 4.-)

 

natürlich darf auch die Rangliste vom "kleinen Turnier" nicht fehlen:
(erlaubt waren 80 Sekunden - jeder Ball zählt 3 Fehlerpunkte und je angefangene Sekunde gibt es einen halben Strafpunkt zu den Fehlerpunkten dazu)

Rang Name Zeit Fehler Total
Strafpunkte
1 Brigitte 85 0 2.5
2 Melanie 89 0 4.5
3 Annemarie 95 0 7.5
4 Christiana 90 3 8
5 Ursula 90 3 8
6 Peter 96 0 8
7 Beatrice 88 6 10
8 Michèle 90 6 11
9 Esther 92 6 12
10 Severin 97 6 14.5
11 Mirko 94 6 15
12 Urs 105 3 15.5
13 Pia 96 9 17
14 Simon 96 9 17
15 Priska 92 12 18
16 Hans 116 0 18
17 Daniela 110 3 18
18 Angela 120 6 26
19 Isabelle 134 6 32
20 Regula 95 18 el.
21 Sandra Wegen Röbis Übermut ist die Zeitmessung leider ausgefallen - Sorry
die Vergleichswerte:
HC Peter Scheidegger 61 0 0
HC Dandiel Wüthrich 50 0 0

 

Feedback 1:

Hallo NPZ!

Ich durfte dieses Wochenende den Fahrkurs für Einsteiger besuchen. Ich möchte hier ganz <3-lich den Kursleitern danken. Es war ein tolles Erlebnis, schon am ersten Tag in den Verkehr zu gehen und Geschichten von eurem Alltag zu hören. Es gibt wircklich nichts wo ich finde man könnte es besser machen! Vielen <3-lichen dank für dieses schöne Wochenende und die tollen Erfahrungen.
Ganz Liebe Grüsse Angela ;) 


Feedback 2:

Hallo zusammen

Zuerst ein ganz herzliches Danke schön an alle, die uns geholfen haben, die ersten Schritte im Fahrsport zu machen. Sehr positiv ist das viele praktische Fahren und die Theorie am Fahrlehrgerät. Theorie gehört dazu, ist klar, diese war kurz gefasst, was sicher positiv bei diese tollen Wetter war.
Schade fand ich, dass wir nicht genau wussten wie die einzelnen Teilnehmer heissen. Vorschlag vielleicht fürs nächste mal: Namensschilder abgeben. Es gibt ja solche, die ganz einfach aufgeklebt werden können.
Sonst Kompliment für diesen gelungenen Einsteigerfahrkurs und ein ganz grosses Dankeschön den Schulpferden, die sehr viel Geduld mit uns bewiesen haben.
Liebe Grüsse aus dem Aargau
Ursula Meier

Feedback 3: 

Bericht über den ZKV-Einsteiger-Fahrkurs vom 23./24.Februar 2008 im NPZ Bern - auch für das ZKV-Bulltin

Ich bin eine leidenschaftliche Dressurreiterin und habe eigentlich durch Zufall die Anmeldung zu dem Fahrkurs für Einsteiger ohne eigenes Fahrpferd im ZKV-Heft gelesen. Nicht dass ich das Heft nicht lese, oder es nicht erhalte, nein ganz einfach weil ich ja nicht Fahrsport betreibe. Neugierig habe ich mich eigentlich kurzentschlossen angemeldet samt meiner Tochter. Das Wochenende kam und wir wurden mit super Wetter richtig verwöhnt. Am Samstagmorgen trafen zwanzig Interessierte im NPZ vor der Cafeteria ein. So viele hätte ich nicht erwartet und es waren vom jüngsten (Mindestalter 12 Jahre) bis zum etwas älteren Jahrgang alles vertreten. Frau Pellanda begrüsste uns freundlich und stellte uns auch gleich die weiteren Kursleiter vor: Hr. Arnold Brand, Hr. Fritz Schmid und Hr. Daniel Aeschbacher vor. Danach teilte sie uns in 4 Gruppen ein. Meine Tochter und ich waren in der zweiten Gruppe. Die musste (besser gesagt durfte) sich als erstes mit der Zügel, pardon, Leinenhaltung beschäftigen. Gar nicht so einfach, wie es sich im Theorieraum herausstellte. Da war die Grundhaltung, dann die Gebrauchshaltung und die Arbeits- oder Dressurhaltung. Eine korrekte Handhabung sei unerlässlich, lernten wir Anfänger. Und das Ganze sollte man dann noch im Schlaf können. Na, dann mal schön üben! Es war aber schon von Vorteil, dass wir die Materie schon trocken üben konnten. Das merkten wir in der nachfolgenden Fahrstunde deutlich. Doch zunächst lernten wir das „angschirren“, auch so eine Sache, die ein wenig Uebung braucht. Der „Chomet“  ist relativ schwer zum heben und drehen, aber zum Glück braucht man häufiger das Brustblattgeschirr. Wann man mit welchem ausfährt, lernten wir. Was für Trensen man verwenden kann und lauter solche Sachen brachten uns zu DER FAHRSTUNDE !  Endlich gings auf den Wagen. Herr Schmid erwartete unsere fünfköpfige Gruppe gelassen. Man sah ihm an, der Mann ist durch nichts zu erschüttern. Wir spannten die beiden Pferde an und spätestens jetzt wurde klar: wir fahren zweispännig! Als Anfänger! Wow, das war heiss! Der Erste nahm auf dem Bock (Sitz) Platz, richtete sich mit Führleine und Peitsche (Obligatorisch auf Pferdefuhrwerk) ein, wir restlichen Gruppenteilnehmer nahmen hinten auf dem Wagen Platz, und los gings. Wenn wir vielleicht geglaubt haben, es würde da nur so ein wenig auf dem Gelände des NPZ gefahren, so haben wir uns gewaltig getäuscht. Nein, wir nahmen Kurs auf die Strasse und Richtung Ostermundigen auf. Mitten in den Samstagmittagsverkehr. Unerschrocken sass der Fahrlehrer neben dem Lehrfahrer und korrigierte ganz leicht, wenn das Gespann etwas aus der Spur zu fallen drohte. Wo die Strasse es erlaubte, durften wir sogar den zweiten Gang (Trab) einlegen! Hei, was für ein cooles Gefühl. Bei passenden Gelegenheiten wechselten sich die Lehrfahrer ab. Als Fahrer hat man schnell das Gefühl, die Sache im Griff zu haben. Nicht so als Beifahrer. Da sah man sich schon aufgebockt am Trottoirrand, oder hatte das Gefühl, der Fahrer sollte doch schon längst auf die Bremse oder anhalten. Der Schwitzfaktor ist eindeutig grösser, wenn man mitfährt. Da steht man dann schon mal mitten auf einer Kreuzung und mit knapper Not ist das Gespann zum Halten (Hr. Schmid sei Dank) gekommen, während die Autos nur so um uns herum rauschten, und alles nur, weil die Ampel zu schnell von Grün auf Rot geschaltet hat. Nach so viel Adrenalin hatten wir alle einen gesunden Appetit, den wir, nachdem die Pferde versorgt waren, auch im nahe gelegenen Restaurant stillten. Den Nachmittag verbrachten wir auch wieder mit etwas Theorie und anschliessendem Fahren. Jetzt ging es schon viel Besser. Ich bin sicher, dass alle, die diesen Tag miterlebt haben, nach Hause gefahren sind, müde aber mit wahnsinnig vielen neuen Eindrücken und gewecktem Interesse für den Pferdefahrsport.

Am Sonntagmorgen standen wir alle wieder vor dem Stall und liessen und den Tagesfahrplan erklären. Der Höhepunkt war das nachgestellte Turnier-Hindernis-Fahren am Nachmittag auf dem grossen Sandplatz im NPZ. Richtig entspannt fuhren wir am Morgen noch durch die Stadt Bern. Wer nicht aus Bern kam, hatte jetzt eine City Tour der besonderen Art. Der Verkehr war eindeutig ruhiger heute, Gott sei Dank. Es war einfach wunderschön, bei wunderschönem Wetter, einem wunderschönen Sport nachzugehen. Und Sport ist es, das wurde uns am Nachmittag klar. Nach der Parcourbesichtigung, (fast wie bei den Springreiter) machten wir uns daran, jedes einzeln mit Herrn Aeschbacher, der auch eine Engelsgeduld mit uns Allen hatte, den Kurs, der uns Herr Brand, ein richtig versierter Parcourbauer, gesteckt hatte, zu fahren. Es galt, zwischen zwei Kegeln mit kleinen Bällchen obenauf, durchzufahren. Wir hatten insgesamt zehn solcher Hindernisse, in unterschiedlicher Richtung. Genau genommen, drehten wir immer nur auf linke Hand, weil das für uns Anfänger am Einfachsten war. Mit mehr Richtungswechseln wären wir wahrscheinlich doch überfordert gewesen. Aber so hatten wir einen riesen Spass, uns durch die Hütchen mit den Bällen zu manövrieren.

Wieder ging ein Tag zu ende, der uns mit Eindrücken nur so eindeckte. Wir alle hatten während diesen beiden Tagen einen guten Einblick in den Fahrsport gewonnen. Frau Pellanda, Herr Brand, Herr Schmid und Herr Aeschbacher haben es uns möglich gemacht, das man von dem Fieber Fahren angesteckt worden ist. Nicht jedem wird es vielleicht möglich sein, zu fahren. Aber die Freude und das Verständnis für diese Art mit Pferden zu arbeiten, ist mit diesem Kurs sicher entstanden.

Annemarie Gerber 

 

Feedback 4: 

Hallo

Urs und i ch fanden den Fahrkurs einfa ch super. Alles wurde uns wunderbar erklärt und au ch in der Gruppe haben wir uns ganz toll verstanden. Wir mö ch ten auf diesem Weg no ch mals herzli ch danken für die beiden Tage. Wir haben s ch on auf mehreren Seiten na ch Occasions-Kuts ch en gestöbert und werden unsere Kenntnisse si ch er no ch vertiefen. Unsere Freibergerstute mö ch ten wir nun bei Fahrkollegen wieder fürs fahren fit ma ch en.

Herzli ch e Grüsse aus Ettiswil
Urs und Isabelle   

 

 

 

 

Ganz herzlichen Dank für die Zuschriften zum Einsteiger-Fahrkurs. :-)
(weitere Feedbacks gerne per MAIL an mich - danke)

 

 

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Letzter Update am 26.02.2008