Fahrsportguppe Bern und Umgebung

 

Am Wochenende 4. - 6. April 2008 fand im NPZ der ZKV-Fahrkurs für LMS-Fahrer statt. Jacqueline Pellanda und Daniel Aeschbacher waren für die technische Leitung zuständig und beurteilten die Fahrkünste und gaben Hinweise und Tips für die Turniere der Saison. Ausserdem hatten wir die Möglichkeit die Aufgabenstellung des Multitest zu üben - so einfach es scheint, auch da sind Tücken drin verborgen.

Gut gerüstet können wir nun die kommende Saison und vor allem die Trainings in Angriff nehmen und das eine oder andere wird uns wohl weiterhin im Hinterkopf bleiben und so ein paar Fehlerpunkte an Turnieren vermeiden.

 

Klar, dass Ihr alle gespannt seid, wer denn alles bei den 13 Gespannen am Kurs dabei war - und ob aus den Bildchen etwas geworden ist - Ja die Fotos sind gut geworden und Ihr dürft Euch durch eine kleine Auswahl davon mal durchwühlen. (Klick auf den Fotostreifen)

 


(Fotos könnt Ihr wie immer bei mir - per Mail bestellen (13*18cm zu 4.- zuzügl. Versandkostenanteil)
Fahrer die gerne mehr Bilder von Ihrem Gespann sehen würden, melden sich auch per Mail bei mir - alle Fotos würden diesen Rahmen sprengen

 

 

Feedback 1:

Fahrkurs Brevet, L, M, S vom 4.-6.4.08 im NPZ in Bern

Aus technischer Sicht:
Bei sehr abwechslungsreichem Wetter fand am Wochenende vom 4. bis 6. April im NPZ in Bern unter der Leitung von Jacqueline Pellanda und Daniel Aeschbacher ein Fahrkurs mit über 10 Pony und Pferdegespannen statt.
Recht frisch, aber immerhin trocken war es am Freitag Vormittag, als die Fahrer, Ponys und Pferde auf dem grossen Aussenplatz des NPZ auf ihren Ausbildungsstand überprüft wurden.
Am Freitag Nachmittag hatten dann die Fahrer die erste Gelegenheit mit Jacquelines Hilfe an verschiedenen Dressuraufgaben zu feilen und gleich anschliessend beim "Töggele" unter Daniels Wachsamen Augen das geübte gleich nochmals anzuwenden.
Im ähnlichen Stil und genau auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Gespanns zugeschnitten ging es am Samstag bei strahlendem Sonnenschein weiter. Auf der einen Hälfte des Platztes wurden zusammen mit Jacqueline verschiedene Dressurprogramme und häufig auch der Dressurteil des neuen Multitests geübt. Auf der anderen Seite hatte Daniel schon einen neuen Hindernisparcours für die Fahrer vorbereitet. Noch vor dem Mittag halfen dann alle die konnten zusammen und im nu waren auch die Töggeli und die Marathon Hindernisse für die Multitest Fahrer am Nachmittag aufgestellt.
So hatten die Multitest Fahrer dann nach dem Mittag die Möglichkeit das ganze Programm zu üben, während sich die anderen Gespanne um die Marathon Hindernisse im hinteren Teil des Geländes kämpften.
Von richtig "gruusigem" Schnee und Matsch Wetter liessen sich weder die Fahrer noch die Ponys oder Pferde am Sonntag unter kriegen. Fast wie am Turnier wurden Multitest und Töggeli-Parcours gefahren, gemessen und bewertet und trotz des schlechten Wetters kam unter den Fahrern sogar ein Bisschen Wettkampfstimmung auf. Nach dem alle Ponys und Pferde gut versorgt waren half man sich gegenseitig beim aufräumen um dann, wohl doch ein Bisschen Gespannt auf einige Resultate, zur Schlussbesprechung zu gehen.

Aus meiner ganz persönlichen Sicht:
Angeblich habe ich ziemlich grosse Augen gemacht, als mir Peter Zimmermann vorgeschlagen hat, diesen Kurs in Bern zusammen mit seinen Pferden Naline und Naidoo zu besuchen. Ich war ja noch nie mit irgendwelchen Pferden irgendwo auswärts unterwegs! Als ich dann aber angemeldet war wollte ich mich natürlich so gut wie möglich vorbereiten. So hatte ich zum Beispiel Anhängerfahrstunde mit Simon (mein Groom und Freund) Bin nämlich auch noch nie Anhänger gefahren... Ich habe mir auch fest vorgenommen die beiden Pferde mal in den Anhänger zu stellen, damit ich dann weiss ob sie sich gut verladen lassen oder ob ich extra viel Zeit dafür einrechnen muss. Nun, natürlich hab ich das dann doch irgendwie nie getestet und so musste Andrea, mein zweiter Groom, am Freitag um 4 aufstehen weil ich unbedingt früh genug zum Verladen im Haflingerzentrum sein wollte... Natürlich sind die beiden einfach so in den Anhänger spaziert, in 3 Minuten waren beide Pferde verladen und es war erst halb sechs... So kam es dann, dass wir trotz gemütlicher Fahrt um viertel nach sechs im NPZ ankamen. (Kursbeginn um acht...) Zum Glück ging die Zeit schnell um und bald konnten wir die Pferde in den Stall stellen und zum Treffen in die Cafeteria gehen. Um viertel nach neun waren wir an der Reihe mit Vorfahren. Zum Glück waren Andrea und die Pferde nicht ganz so nervös wie ich! Bald habe ich dann aber gemerkt, dass ja alles gut klappt und so konnte ich den Kurs dann in vollen Zügen geniessen und habe so einiges gelernt. Zum Beispiel, dass es schon sinnvoll ist einen Töggeli Parcours gut an zu schauen, sonst muss man nämlich nachher zusätzliche Volten fahren um den richtigen Weg zum nächsten Tor zu suchen... Sehr gefreut hat mich, dass ich die Gelegenheit hatte, den kompletten Multitest zu fahren! Auch konnte ich Naline und Naidoo mit welchen ich erst seit ungefähr 3 Monaten trainiere um einiges besser kennen lernen und ich habe gemerkt, dass ich den beiden wirklich vertrauen kann!
Sehr begeistert war ich auch von all den anderen Fahrern, man hat sich immer gegenseitig geholfen und wenn ich was nicht verstanden habe, war da einer, der mir weiter geholfen hat!
Ich konnte in diesen 3 Tagen unglaublich viel lernen und profitieren und ich bin mir sicher, dass mir dieses Wochenende immer als eines meiner erfolgreichsten in Erinnerung bleiben wird. Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei den Leuten bedanken, die das für mich möglich gemacht haben: Merci viel mal Peter für alles und merci Simu und Andrea für eure Unterstützung!!!
Und natürlich ein grosses Dankeschön an Jacqueline und Daniel für den tollen Kurs!

Stefanie Rossfeller

 

Feedback 2:

Für uns war das Wochenende ein Erfolg, wir konnten den Kegelparcours absolvieren und haben auch in der Dressur nicht völlig versagt...
Ihr kennt nun alle die Namen unserer Pferde auswendig, und es dürfte auch bekannt sein - dass nicht so viel Energie drin steckt, aber für uns stimmt das so.
Die Kollegialität unter den Fahrern war gross und man half sich, wo gerade jemand gebraucht wurde - Ich finde das toll und bedanke mich an dieser Stelle nochmals für Eure Mithilfe und die Unterstützung.
Technisch haben wir durchaus dazugelernt und wissen nun woran wir ausser dem Temperament noch arbeiten dürfen.
Es hat Spass gemacht und Danke an Daniel und Jacqueline für Ihre Geduld mit unseren Exoten im Viereck ;-)

Liäbi Grüessli

andi und Team


(weitere Feedbacks gerne per MAIL an mich - danke)

 

 

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Letzter Update am 09.04.2008